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Einsparungen im Praxisnetz: Energiekosten reduzieren

Energie ist so teuer wie nie - Tendenz steigend. ©Antje Delater/PIXELIO (www.pixelio.de)
Energie ist so teuer wie nie - Tendenz steigend. ©Antje Delater/PIXELIO (www.pixelio.de)

19.08.2008 – KÖLN (MedCon) – Bislang waren die Ausgaben für das Personal einer der größten Kostenfaktoren in der Arztpraxis. Inzwischen schlägt noch ein weiterer Posten deutlich zu Buche: die Ausgaben für Strom und Wärme.

Je nach Fachgruppe stellen die Energiekosten einen nicht unwesentlichen Kostenfaktor in der Arztpraxis dar. So ist der Ölpreis innerhalb eines Jahres um ca. 60 Prozent gestiegen. Auch die Kosten für den Stromverbrauch haben deutlich zugenommen. Die Politik versucht durch unterschiedlichste Vorschläge einen Ausweg aus der Misere zu finden. Die Entwicklung der Energiepreise wird jedoch durch globale Märkte bestimmt, so dass die Einflussnahme im Inland nur bedingt möglich ist.

Durch Öffnen der Energiemärkte ist es für Verbraucher allerdings möglich, Preise zu vergleichen und den Energieanbieter zu wechseln. Internetportale wie www.verifox.de bieten gute Vergleichsmöglichkeiten. In einem Verbund von Energieabnehmern können die Kosten für den Energiebezug gegebenenfalls noch weiter gesenkt werden. So konnten z.B. für Praxen, die in einem Praxisnetz zusammengeschlossen sind, die Stromkosten im Durchschnitt je Praxis um 15 Prozent reduziert werden. Das Praxisnetz hatte dazu einen regionalen Stromanbieter angesprochen.

Unser Tipp: Wenn Sie einem Praxisnetz oder Praxisverbund angeschlossen sind, ermitteln Sie den gesamten Energieverbrauch für Öl, Strom und Gas. Sprechen Sie danach einzelne Anbieter an und erfragen Sie die Konditionen, wenn alle Praxen den Anbieter wechseln würden.

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