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(BIERMANN) – Ärzte, die sich im Kommunikations- und Managementbereich weiterbilden, könnten einer aktuellen Studie zufolge damit die Compliance ihrer Patienten erhöhen.
Die populationsbasierte Studie, die in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Archieves of Internal Medicine veröffentlicht wurde, umfasste insgesamt 13.205 hypertensive Patienten, die mit einer medikamentösen Therapie starteten. Betreut wurden sie von einem der 645 an der Untersuchung teilnehmenden Ärzten.
Innerhalb der nächsten sechs Monate stellten 2926 Patienten (22,2 Prozent) ihre Therapie ein. Das Abbruchsrisiko fiel allerdings geringer aus, wenn die Patienten von Ärzten betreut wurden, die gut kommunizieren konnten und ein größeres Verständnis für das medizinische Management aufwiesen. Aber auch Patienten mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen oder mit einer frühen Therapieanpassung wiesen eine höhere Compliance auf.
Quelle: Arch Intern Med. 2010 Jun 28;170/12):1064-1072
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