Anzeige

Stimmungsaufheller für die Praxis

Mitarbeiter mit Spaß an der Arbeit sorgen in der Praxis für gute Stimmung. (Foto: MEV-verlag)
Mitarbeiter mit Spaß an der Arbeit sorgen in der Praxis für gute Stimmung. (Foto: MEV-verlag)

14.10.2008 – KÖLN (MedCon) – Eine schlechte Stimmung im Team ist für den Ruf der Praxis so schädlich wie eine Kakerlakenplage. In beiden Fällen hilft nur konsequentes Handeln. Meine Tipps gegen eine schlechte Team-Atmosphäre:

- Achten Sie auf Auslöser: "Augen zu und durch" hilft Ihnen leider nicht weiter. Besser ist: "Augen auf und fragen" - auch wenn das Thema unangenehm sein könnte!
- Die schlechte Stimmung einer Mitarbeiterin kann sich zu einer Negativ-Spirale für das ganze Team entwickeln. Sprechen Sie die betreffende Mitarbeiterin direkt an - natürlich unter vier Augen und ohne Vorwurf.
- Stellen Sie die Kooperation der Mitarbeiterinnen auf eine klare Grundlage: Ist bei Ihnen geklärt, wer wem Weisungen erteilen darf, wer unangenehme Tätigkeiten übernimmt und wer über freie Tage und Überstunden entscheidet? "Das machen die Damen unter sich aus" macht Ihnen das Leben einfach, reicht aber nicht immer.
- Sorgen Sie für Entwicklungsmöglichkeiten: Visionen und Zukunftspläne motivieren ein Team ungemein! Machen Sie Fortbildungsangebote (z.B. zur Vitalassistentin), übergeben Sie Verantwortung für eigene Bereiche (z.B. EKG plus Kardio-Präventionsangebote).
- Gönnen Sie dem Team ab und zu einen schönen Tag! Es muss ja nicht gleich ein teurer Betriebsausflug sein. Schon eine Einladung zur Pizza oder ins Eiscafé können die Stimmung deutlich anheben.

Quelle: Helmuth C. Roider, www.vitamed.de

Login
Kurzmeldungen
  •  

    8000 Arzthomepages abgemahnt

    HAMBURG (MedCon) - Nachdem die Stiftung Gesundheit bereits darauf aufmerksam gemacht hatte, dass viele Arzthomepages mangelhaft sind (wir berichteten), hat die Stiftung nun in einer Studie festgestellt, dass bereits 7,2 Prozent aller Arzthomepages abgemahnt wurden. Oftmals ist ein fehlendes oder unzureichendes Impressum der Grund. Die Abmahngebühren betragen laut Stiftung Gesundheit rund 1000 Euro. Hochgerechnet auf die rund 107.000 bestehenden Arzthomepages seien bisher etwa 8000 abgemahnt worden, der
    Gesamtschaden betrage rund acht Millionen Euro.
    Auf dem 9. Deutschen Medizinrechtstag am 19. und 20. September in Erfurt berichten Rechtsanwältin Dr. Wiebke Baars und Dr. Peter Müller, Vorstand der Stiftung Gesundheit, über Probleme bei der Homepagegestaltung. Das Programm und die Anmeldung sind abrufbar unter: www.stiftung-gesundheit.de in der Rubrik "Medizinrecht".

  •  

    Arzt-Homepages oft mangelhaft

    HAMBURG (MedCon/dk) - Fast die Hälfte der Arzt-Homepages in Deutschland hat rechtliche Mängel. Darauf macht die Hamburger Stiftung Gesundheit nach einer bundesweiten Stichprobe bei rund 160 Praxen aufmerksam. In 45,1 Prozent der Fälle etwa genügte das Impressum nicht den Anforderungen des Telemediengesetzes oder fehlte völlig. Die vorgeschriebenen Angaben zum Datenschutz boten lediglich 18,8 Prozent der Homepages. Dies sei besonders ernst, wenn in die Homepage ein Kontaktformular oder eine anderweitige Antwort-Funktion integriert sei, da dann notwendigerweise Daten der User verarbeitet würden, erklärt die Stiftung. Andere Verbote nach Heilmittelwerbegesetz würden dagegen selten verletzt.