- Startseite
- Berufspolitik
- Kliniken & Praxen
- Medizin & Forschung
- Pharma & MedTech
- Praxisanalyse
- Management & Personal
- Marketing & Kommunikation
- Recht & Steuer
– HAMBURG (MedCon) – Die Ärzte in Deutschland bewerten ihre wirtschaftliche Lage und die Perspektive für die kommenden sechs Monate ungünstig, sind aber optimistischer als noch im Frühjahr des Jahres. Dies berichtet die Stiftung Gesundheit mit Verweis auf den Medizinklimaindex (MKI) Herbst 2008.
Danach liegt der aktuelle MKI-Wert für alle niedergelassenen Ärzte, Zahnärzte und psychologischen Psychotherapeuten liegt der Wert bei -16,8. Im Vergleich zum MKI Frühjahr 08 von -23,9 zeigt sich damit eine Aufhellung der Stimmung, gleichwohl noch weit im negativen Bereich.
Der MKI Herbst 08 für die niedergelassenen Ärzte liegt mit -17,6 unter dem Durchschnitt, zeigt aber ebenfalls eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Frühjahr 08 (-28,5). Ihre aktuelle wirtschaftliche Lage schätzen 18,9 Prozent der niedergelassenen Ärzte als gut ein, 49,7 Prozent sind zufrieden, während 31,4 Prozent die Lage als schlecht empfinden. Die Erwartungen für die kommenden sechs Monate sind bei 10,8 Prozent gut, gleichbleibend bei 55,7 Prozent und 33,5 Prozent schauen düster in die Zukunft.
Durchgeführt wurde die Untersuchung von der GGMA Gesellschaft für Gesundheitsmarktanalyse (www.ggma.de) im Auftrag der Stiftung Gesundheit. Die ausführliche Analyse zum Medizinklimaindex - auch mit dem Vergleich Ärzte, Zahnärzte und Psychologische Psychotherapeuten - kann unter http://www.stiftung-gesundheit.de/PDF/studien/Medizinklimaindex_Herbst_2008.pdf eingesehen werden.
Quelle: Stiftung Gesundheit, Pressemitteilung vom 30.09.2008
HAMBURG (MedCon) - Nachdem die Stiftung Gesundheit bereits darauf aufmerksam gemacht hatte, dass viele Arzthomepages mangelhaft sind (wir berichteten), hat die Stiftung nun in einer Studie festgestellt, dass bereits 7,2 Prozent aller Arzthomepages abgemahnt wurden. Oftmals ist ein fehlendes oder unzureichendes Impressum der Grund. Die Abmahngebühren betragen laut Stiftung Gesundheit rund 1000 Euro. Hochgerechnet auf die rund 107.000 bestehenden Arzthomepages seien bisher etwa 8000 abgemahnt worden, der
Gesamtschaden betrage rund acht Millionen Euro.
Auf dem 9. Deutschen Medizinrechtstag am 19. und 20. September in Erfurt berichten Rechtsanwältin Dr. Wiebke Baars und Dr. Peter Müller, Vorstand der Stiftung Gesundheit, über Probleme bei der Homepagegestaltung. Das Programm und die Anmeldung sind abrufbar unter: www.stiftung-gesundheit.de in der Rubrik "Medizinrecht".
HAMBURG (MedCon/dk) - Fast die Hälfte der Arzt-Homepages in Deutschland hat rechtliche Mängel. Darauf macht die Hamburger Stiftung Gesundheit nach einer bundesweiten Stichprobe bei rund 160 Praxen aufmerksam. In 45,1 Prozent der Fälle etwa genügte das Impressum nicht den Anforderungen des Telemediengesetzes oder fehlte völlig. Die vorgeschriebenen Angaben zum Datenschutz boten lediglich 18,8 Prozent der Homepages. Dies sei besonders ernst, wenn in die Homepage ein Kontaktformular oder eine anderweitige Antwort-Funktion integriert sei, da dann notwendigerweise Daten der User verarbeitet würden, erklärt die Stiftung. Andere Verbote nach Heilmittelwerbegesetz würden dagegen selten verletzt.