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Effizient per E-Mail kommunizieren

In die richtigen Bahnen gelenkt, ist die Informationsflut via E-Mail nur halb so schlimm (©Gerd Altmann/PIXELIO; www.pixelio.de)
In die richtigen Bahnen gelenkt, ist die Informationsflut via E-Mail nur halb so schlimm (©Gerd Altmann/PIXELIO; www.pixelio.de)

15.09.2008 – BERLIN (MedCon) – Internet, Handy, E-Mail: Moderne Kommunikationstechnologien sind aus dem Praxisalltag nicht mehr wegzudenken. Doch so mancher Nutzer klagt auch über eine regelrechte Informationsflut - vor allem, wenn das elektronische Postfach regelmäßig überläuft.

"Die E-Mail hat ihre Stärke dort, wo sie wichtige Informationen schneller und leichter zugänglich macht", erklärt Prof. August-Wilhelm Scheer, Präsident des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM). "Doch nicht immer ist sie der Königsweg - zu viele und zu belanglose Nachrichten lenken vom Wesentlichen ab." Wirklich wichtig sind im Schnitt lediglich 40 Prozent der beruflichen E-Mails, wie nun eine Studie der BITKOM ergeben hat.

Um die (berufliche) Kommunikation per E-Mail möglichst effizient zu machen, hat die BITKOM folgende Regeln zusammengestellt:

1. Funktionen "CC" und "Allen antworten" sparsam einsetzen.
2. Betreffzeile immer ausfüllen.
3. E-Mail-Text kurz und prägnant formulieren.
4. Betreff mit Zusatz "Dringend", wenn Antwort am selben Tag nötig. Kennzeichnung mit Ausrufezeichen dagegen sparsam einsetzen.
5. Nur ein Thema pro Mail ansprechen - erleichtert die Bearbeitung.
6. Gängige Gruß- und Rechtschreibregeln beachten - wie in Briefen.
7. 24 Stunden Antwortzeit reichen - Ausnahmen je nach Job möglich.
8. Benachrichtigung über neue Mails auf dem Bildschirm abschalten.
9. Filterregeln nutzen und weniger wichtige Mails nach Absender oder Stichwörtern in Unterordner leiten, die später bearbeitet werden. Funktioniert auch mit Mails, die man CC bekommt.

Quelle: BITKOM, Pressemitteilung vom 11.09.2008

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Kurzmeldungen
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    8000 Arzthomepages abgemahnt

    HAMBURG (MedCon) - Nachdem die Stiftung Gesundheit bereits darauf aufmerksam gemacht hatte, dass viele Arzthomepages mangelhaft sind (wir berichteten), hat die Stiftung nun in einer Studie festgestellt, dass bereits 7,2 Prozent aller Arzthomepages abgemahnt wurden. Oftmals ist ein fehlendes oder unzureichendes Impressum der Grund. Die Abmahngebühren betragen laut Stiftung Gesundheit rund 1000 Euro. Hochgerechnet auf die rund 107.000 bestehenden Arzthomepages seien bisher etwa 8000 abgemahnt worden, der
    Gesamtschaden betrage rund acht Millionen Euro.
    Auf dem 9. Deutschen Medizinrechtstag am 19. und 20. September in Erfurt berichten Rechtsanwältin Dr. Wiebke Baars und Dr. Peter Müller, Vorstand der Stiftung Gesundheit, über Probleme bei der Homepagegestaltung. Das Programm und die Anmeldung sind abrufbar unter: www.stiftung-gesundheit.de in der Rubrik "Medizinrecht".

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    Arzt-Homepages oft mangelhaft

    HAMBURG (MedCon/dk) - Fast die Hälfte der Arzt-Homepages in Deutschland hat rechtliche Mängel. Darauf macht die Hamburger Stiftung Gesundheit nach einer bundesweiten Stichprobe bei rund 160 Praxen aufmerksam. In 45,1 Prozent der Fälle etwa genügte das Impressum nicht den Anforderungen des Telemediengesetzes oder fehlte völlig. Die vorgeschriebenen Angaben zum Datenschutz boten lediglich 18,8 Prozent der Homepages. Dies sei besonders ernst, wenn in die Homepage ein Kontaktformular oder eine anderweitige Antwort-Funktion integriert sei, da dann notwendigerweise Daten der User verarbeitet würden, erklärt die Stiftung. Andere Verbote nach Heilmittelwerbegesetz würden dagegen selten verletzt.