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Patientenbindung: Ein Praxismagazin hilft

Bild: MEV-Verlag
Bild: MEV-Verlag

02.06.2008 – KÖLN (MedCon) - Patientenbindung ist ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Praxisstrategie. Eine gute Möglichkeit, das Vertrauen der Patienten und das Image der Praxis weiter zu verbessern, ist ein Praxismagazin.

Die Vorteile einer solchen Publikation liegen auf der Hand: Indem das Praxisteam den Dialog mit den Patienten sucht und über aktuelle Entwicklungen und Trends in der Medizin informiert, bietet es seinen Patienten einen nutzenswerten Vorteil und hebt die Praxis zugleich vom Wettbewerb ab. Schließlich spricht es für sich, wenn das Praxisteam dem Patienten ein Magazin mit auf den Weg geben oder es ihm nach Hause schicken kann.

Des Weiteren verbessert der Arzt mit Hilfe eines Magazins das Image der Praxis und baut Vertrauen auf. Denn wer über sein Fachgebiet schreibt und veröffentlicht, erreicht in den Augen der Leser einen Kompetenzzuwachs. Ihm wird mehr zugetraut - und mehr vertraut.

Der Zusatznutzen ist allerdings vom inhaltlichen Aufbau des Magazins abhängig. Der wichtigste Schritt besteht deshalb darin, redaktionelle und thematische Rubriken zu bestimmen, zu denen regelmäßig Artikel erscheinen. Sinnvoll ist es dabei, die Themen in konkrete Anwendungstipps und Praxisbeispiele zu kleiden, beispielsweise über ein Kurzinterview mit einem Patienten zu einer in der Praxis durchgeführten Therapie.

Sehr gut kommen bei den Lesern auch Beratungsseiten an, auf denen sie konkrete Fragen stellen können: "Herr Doktor, wann soll ich eigentlich mit meiner Tochter zum ersten Mal bei Ihnen zur Vorsorgeuntersuchung auftauchen?" Mindestanforderungen an die äußere Erscheinungsform eines solchen Magazins sind, dass sich die Rubriken grafisch deutlich voneinander abheben und mit verschiedenen grafischen Elementen gearbeitet wird.

Ein Infokasten, in dem die Magazinmacher den Inhalt eines Beitrags zusammenfassen, einen speziellen "Expertenratschlag" abgeben oder etwa weiterführende Buchempfehlungen oder Linktipps aussprechen, lockern das Erscheinungsbild auf und verhindern, dass der Leser sich in einer Bleiwüste verliert.

Karin und Michael Letter
www.5medical-management.deTel. 02131-1331166

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Kurzmeldungen
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    8000 Arzthomepages abgemahnt

    HAMBURG (MedCon) - Nachdem die Stiftung Gesundheit bereits darauf aufmerksam gemacht hatte, dass viele Arzthomepages mangelhaft sind (wir berichteten), hat die Stiftung nun in einer Studie festgestellt, dass bereits 7,2 Prozent aller Arzthomepages abgemahnt wurden. Oftmals ist ein fehlendes oder unzureichendes Impressum der Grund. Die Abmahngebühren betragen laut Stiftung Gesundheit rund 1000 Euro. Hochgerechnet auf die rund 107.000 bestehenden Arzthomepages seien bisher etwa 8000 abgemahnt worden, der
    Gesamtschaden betrage rund acht Millionen Euro.
    Auf dem 9. Deutschen Medizinrechtstag am 19. und 20. September in Erfurt berichten Rechtsanwältin Dr. Wiebke Baars und Dr. Peter Müller, Vorstand der Stiftung Gesundheit, über Probleme bei der Homepagegestaltung. Das Programm und die Anmeldung sind abrufbar unter: www.stiftung-gesundheit.de in der Rubrik "Medizinrecht".

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    Arzt-Homepages oft mangelhaft

    HAMBURG (MedCon/dk) - Fast die Hälfte der Arzt-Homepages in Deutschland hat rechtliche Mängel. Darauf macht die Hamburger Stiftung Gesundheit nach einer bundesweiten Stichprobe bei rund 160 Praxen aufmerksam. In 45,1 Prozent der Fälle etwa genügte das Impressum nicht den Anforderungen des Telemediengesetzes oder fehlte völlig. Die vorgeschriebenen Angaben zum Datenschutz boten lediglich 18,8 Prozent der Homepages. Dies sei besonders ernst, wenn in die Homepage ein Kontaktformular oder eine anderweitige Antwort-Funktion integriert sei, da dann notwendigerweise Daten der User verarbeitet würden, erklärt die Stiftung. Andere Verbote nach Heilmittelwerbegesetz würden dagegen selten verletzt.