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Alles dreht sich ums Rating

08.02.2002

Banken sind durch Richtlinien verpflichtet, die Vergabe eines Kredites mit einer bestimmten Quote an Eigenkapital zu unterlegen. Dies sind zur Zeit acht Prozent des Kreditbetrages, die die Bank vorhalten muss, damit es bei Zahlungsunfähigkeit des Schuldners nicht zu einer wirtschaftlichen Schieflage der Bank kommt.

Mit einem „Basel II“ genannten Regelwerk bekommen Banken nun ab dem Jahr 2005 neue Richtlinien. Diese sehen vor, dass die Eigenkapitalquote nicht mehr pauschal bei acht Prozent liegt, sondern je nach Bonität des Kredit- nehmers schwankt. Also werden die Banken diese Bonität ihrer Kunden mittels eines sogenannten „Ratings“ messen.

Was kümmert es nun Pädiater, wenn die Kreditinstitute neue Richtlinien für die Eigenkapital-Ausstattung bekommen? Wer über das Jahr 2004 hinausschaut, stellt fest, dass Kredite dann teurer werden, wenn das eigene Rating schlecht ausfällt. Es gilt also, frühzeitig dafür Sorge zu tragen, dass das eigene Rating möglichst gut ausfällt, um die Kapitalkosten zukünftig gering zu halten. 

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Kurzmeldungen
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    8000 Arzthomepages abgemahnt

    HAMBURG (MedCon) - Nachdem die Stiftung Gesundheit bereits darauf aufmerksam gemacht hatte, dass viele Arzthomepages mangelhaft sind (wir berichteten), hat die Stiftung nun in einer Studie festgestellt, dass bereits 7,2 Prozent aller Arzthomepages abgemahnt wurden. Oftmals ist ein fehlendes oder unzureichendes Impressum der Grund. Die Abmahngebühren betragen laut Stiftung Gesundheit rund 1000 Euro. Hochgerechnet auf die rund 107.000 bestehenden Arzthomepages seien bisher etwa 8000 abgemahnt worden, der
    Gesamtschaden betrage rund acht Millionen Euro.
    Auf dem 9. Deutschen Medizinrechtstag am 19. und 20. September in Erfurt berichten Rechtsanwältin Dr. Wiebke Baars und Dr. Peter Müller, Vorstand der Stiftung Gesundheit, über Probleme bei der Homepagegestaltung. Das Programm und die Anmeldung sind abrufbar unter: www.stiftung-gesundheit.de in der Rubrik "Medizinrecht".

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    Arzt-Homepages oft mangelhaft

    HAMBURG (MedCon/dk) - Fast die Hälfte der Arzt-Homepages in Deutschland hat rechtliche Mängel. Darauf macht die Hamburger Stiftung Gesundheit nach einer bundesweiten Stichprobe bei rund 160 Praxen aufmerksam. In 45,1 Prozent der Fälle etwa genügte das Impressum nicht den Anforderungen des Telemediengesetzes oder fehlte völlig. Die vorgeschriebenen Angaben zum Datenschutz boten lediglich 18,8 Prozent der Homepages. Dies sei besonders ernst, wenn in die Homepage ein Kontaktformular oder eine anderweitige Antwort-Funktion integriert sei, da dann notwendigerweise Daten der User verarbeitet würden, erklärt die Stiftung. Andere Verbote nach Heilmittelwerbegesetz würden dagegen selten verletzt.