– REGENSBURG (MedCon/ek) – Die Regensburger IT-Beratungsgesellschaft CRITEX wird im Auftrag der Serono GmbH, einem Unternehmen der Merck-Gruppe, eine neuen Datenbanksoftware für die In-vitro-Fertilisation (IVF) weiterentwickeln.
Nur spezielle IVF-Zentren dürfen in Deutschland die In-vitro-Fertilisation durchführen. Die Qualitätssicherung geschieht zentral durch das Deutsche IVF-Register (DIR). Die dahinter steckende Organisation und IT-Unterstützung ist komplex, denn in den meisten Zentren erfolgt die Erfassung und Verarbeitung der Daten mit RecDate, ein von Serono entwickeltes Software-Programm zur Erfassung der Behandlungszyklen in der Kinderwunschbehandlung. Genau hierfür ist CRITEX mit der Fortentwicklung des Systems beauftragt worden, das künftig als RecDate ADVANCE eingesetzt werden soll.
Die neue Software-Lösung bietet Verbesserungen auf zahlreichen Ebenen. Dazu zählen insbesondere die Gebiete Sicherheit, Qualitätsmanagement, Patientenverwaltung, Auswertungen, Medikamente, Therapien und Zellkulturen. Damit stellt RecDate ADVANCE die technische Basis für eine neue Generation des Datenmanagements bei der IVF hierzulande dar.
Die dahinter steckende CRITEX (“Creative IT Experts“) GmbH ist eine IT-Beratungsgesellschaft mit langjährigem Know-how auf den Gebieten IT-Consulting, Softwareentwicklung, Bei dem Projekt für Serono reicht das Leistungsspektrum von der Beratung auf technischer Ebene über die Konzeption und Programmierung des neuen Systems bis hin zur bundesweiten Einführung in den IVF-Zentren.
MammaPrint, ein die Signatur von 70 Genen auswertender Diagnosetest, der eine hohe oder niedrige Wahrscheinlichkeit für einen Rückfall bei Brustkrebs vorhersagt, wurde aus über 150 Eingängen als die zukunftsweisende Initiative im Gesundheitswesen ausgewählt. Der Sieger wird von der niederländischen Regierung landesweit und aktiv unterstützt.