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Roche legt im ersten Halbjahr 2007 erneut zu

Auch die Pharmaforschung meldet positive Ergebnisse bei Roche.  Quelle: Roche
Auch die Pharmaforschung meldet positive Ergebnisse bei Roche. Quelle: Roche

19.07.2007 – BASEL (MedCon/ek) – Der Schweizer Pharma- und Diagnostik-Konzern Roche rechnet - nach der überaus positiven Bilanz für das erste Halbjahr 2007 (Umsatzsteigerung um 15% auf 23 Milliarden Franken) – mit „zweistelligem Verkaufswachstum“ in diesem Jahr. Zum guten Ergebnis trug vor allem Pharma-Sparte mit „Dauerbrennern“ wie den Brustkrebsmittel Herceptin bzw. Avastin und dem Osteoporose-Präparat Bonviva bei.

Insgesamt stieg der Konzerngewinn der Roche-Gruppe um 29% auf 5,9 Milliarden Franken, teilte das Unternehmen jetzt mit. Der Bereich Pharma wächst nach eigenen Angaben derzeit mit 18% fast drei Mal so schnell wie der Weltmarkt – dank der großen Onkologie-Sparte.

Hier erzielte Herceptin (Trastuzumab) zur Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs ein insgesamt starkes Verkaufswachstum. Die guten Umsätze sind vor allem auf klinische Daten zurückzuführen, die einen lebensverlängernden Effekt des Medikaments im frühen Krankheitsstadium nachweisen. So erhielt Roche im April als erster von der EU die Zulassung für den Einsatz von Herceptin in Kombination mit einem Aromatasehemmer zur Behandlung von fortgeschrittenem Mamma-Ca., das sowohl Hormonrezeptor- als auch HER2-positiv ist.

Auch Avastin (Bevacizumab), ein Target-Medikament zur Hemmung der Gefäßneubildung bei Tumoren, das einen lebensverlängernden Effekt bei diversen Krebsarten nachweisen konnte, steigerte den Umsatz. Ende März erteilten die EU-Behörden Avastin die Zulassung als Erstlinientherapie bei Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium.

Die Verkäufe von Bonviva/Boniva (Ibandronsäure) in den Darreichungsformen einer monatlich einzunehmenden Tablette und einer vierteljährlichen Injektion zur Behandlung der postmenopausalen Osteoporose erhöhten sich um 127% auf 374 Millionen Franken. Zum erneuten Verkaufswachstum in Europa trugen erfolgreiche Einführungen in Frankreich und Spanien bei. In den USA baute Boniva seinen Anteil am oralen Bisphosphonat-Markt auf über 13% aus.

Auch Forschung und Entwicklung von Roche boomen: Im ersten Halbjahr 2007 hat die Division Pharma überdies zehn Zulassungsanträge eingereicht und sieben wichtige Zulassungen erhalten. 30 neue Wirkstoffe befinden sich derzeit in Phase I, 19 in Phase II und drei in Phase III der Entwicklung; zwei wurden bereits zur Zulassung eingereicht.

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