– HAMBURG (MedCon/ur) – Die Hamburger Chefärzte Prof. Martin Carstensen aus der Frauenklinik des Albertinen und Prof. Peter Scheidel vom Marienkrankenhaus werden zum Ende des Jahres aus ihren Ämtern ausscheiden, um sich im Mammazentrum-Hamburg im Jerusalem-Krankenhaus neuen Aufgaben zu widmen.
"Es reizt mich, noch einmal etwas Neues anzufangen und an neuen Entwicklungen und Versorgungsstrukturen mitzuwirken. Am Albertinen-Krankenhaus besteht eine fachlich und personell exzellent aufgestellte Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, die ich 18 Jahre lang geleitet habe und mit der ich mir eine außerordentlich enge Kooperation wünsche", so Carstensen.
Gemeinsam mit dem Ärzteteam, Prof. Eckhard Goepel, Dr. Timm Schlotfeldt und Dr. Kay Friedrichs, soll das spezialisierte Versorgungskonzept am Mammazentrum Hamburg für an Brustkrebs erkrankte Frauen weiterentwickelt werden. Ziel ist es, in enger Kooperation mit den beiden neuen Partnern ein Kompetenz-Zentrum mit bundesweitem Modellcharakter zu implementieren.
Das Mammazentrum-Hamburg am Krankenhaus Jerusalem hat sich seit seiner Gründung vor 13 Jahren mit steigenden Fallzahlen als Organzentrum etabliert, das sich speziell um Erkrankungen der Brust und besonders um die Therapie des Brustkrebses kümmert. Die Einrichtung gehört mit 1200 Operationen am gut- und bösartigen Tumor - davon allein 750 Eingriffe am Mamma-Carzinom - zu den größten Zentren in Deutschland.
Erst im September vergangenen Jahres erwarb das Ärzteteam die Traditionsklinik in Hamburg-Eimsbüttel, um mit diesem Trägerwechsel den Weg für die Weiterentwicklung und den Ausbau zu einem Brustzentrum für alle diagnostischen und therapeutischen Verfahren frei zu machen. Die Integration der beiden Chefärzte ist ein weiterer wichtiger Schritt auf diesem Weg.