– INGOLSTADT (MedCon) – Nach einem Bericht der Schrobenhausener Zeitung wollen das Kreiskrankenhaus Schrobenhausen und das Klinikum Ingolstadt im Bereich der Gynäkologie eine gleichberechtigte Partnerschaft eingehen. Damit könnte die Schließung der Geburtshilfe am Kreiskrankenhaus abgewendet werden.
Das ausgearbeitete Modell sieht vor: Das Kreiskrankenhaus Schrobenhausen bereitet das Umfeld, das Klinikum Ingolstadt stellt das Personal, zunächst für den Tagdienst von 8 bis 18 Uhr. Die Nachtschicht und die Wochenenden könnten mit Fachärzten aus Ingolstadt und für eine Übergangszeit auch mit den beiden Belegärzten Dr. Horst-Peter Heyduck und Dr. Sorin Turcu-Reiz besetzt werden. Diese möchten auch künftig eine Privatpraxis im Krankenhaus betreiben.
"Wir hatten uns im Vorfeld am Markt umgesehen und versucht, Verstärkung zu bekommen und weitere Gynäkologen gesucht, aber der Markt ist wie leer gefegt", berichtet Landrat Roland Weigert der Zeitung. Inzwischen ist es selbst in Großstädten schwierig, an qualifizierte Mediziner zu kommen.
Noch keine Kommentare vorhanden.