– PASSAU (dpa) – Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, hat sich in der Debatte um Spätabtreibungen nach der 20. Schwangerschaftswoche hinter das Konzept der Union gestellt. ...
weiterlesen
– BERLIN (dpa) – Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat sich im Streit über eine Neuregelung für Spätabtreibungen gegen eine Gesetzesänderung ausgesprochen. «Wir brauchen keine gesetzliche Beratungspflicht, wie sie die Union fordert, denn die gibt es bereits im Zusammenhang mit genetischen Untersuchungen», betonte Zypries. ...
weiterlesen
– BERLIN/BONN (dpa) – Rund 40 Prozent aller Frauen über 16 Jahre sind in Deutschland schon einmal Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt geworden. Behinderte, ältere und pflegebedürftige Frauen sowie Kinder seien in noch stärkerem Maß betroffen, berichtete Gesundheitsstaatssekretärin Marion Caspers-Merk (SPD). ...
weiterlesen
– BERLIN (MedCon) – Hybrid-Embryonen für die Forschung und so genannte "Saviour Siblings" - Nachkommen, die einem schwer erkrankten Geschwisterkind mit Stammzellen helfen sollen und nur zu diesem Zweck gezeugt werden - sind in Deutschland undenkbar, bei den britischen und spanischen Nachbarn schon Realität. ...
weiterlesen
– MARBURG (MedCon/ur) – 25 Prozent aller Meningokokken C-Fälle treten bei 15- bis 19-Jährigen auf: Doch Jugendliche sind über den Arzt schwer erreichbar, da sie selten beim Kinder- und Jugendarzt und noch nicht beim Hausarzt sind. Die Arbeitsgemeinschaft "Impfen in der Gynäkologie" will auch den Weg über die Frauenärzte gehen. ...
weiterlesen
– MÜNCHEN (MedCon) – Mit dem gestern vom Berufsverband der Frauenärzte (BVF), dessen Landesverband Bayern und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) eingeführten Qualitätsprogramm "SonoBaby" sollen Schwangere eine Orientierungshilfe bei der Suche nach einem qualifizierten Gynäkologen bekommen. ...
weiterlesen
– BERLIN (dpa) – Die Chancen für ein gemeinsames Vorgehen von Union und SPD bei einer Neuregelung für Spätabtreibungen sind gestiegen. ...
weiterlesen
MAGDEBURG (dpa) - Nach guten Erfahrungen mit Familienhebammen will Sachsen-Anhalts Sozialministerin Gerlinde Kuppe (SPD) das im Jahr 2006 gestartete Projekt ausweiten. «Die Arbeit der bisher 32 Familienhebammen verläuft sehr gut. Wir sind auf dem richtigen Weg, in Sachsen-Anhalt ein flächendeckendes Netz zum Schutz und Wohl kleiner Kinder aufzubauen», sagte Kuppe anläßlich des 5. Landespräventionstags in Magdeburg. Sie rief deshalb die Hebammen im Land auf, sich als Familienhebamme zu qualifizieren. Bisher wurden mehr als 600 Familien von Hebammen betreut. Die Frauen kommen in Familien, die etwa Suchtprobleme haben oder in Armut leben, um bei der Erziehung von Kindern zu helfen.
DÜREN (dpa) - Sie können nicht sehen, aber dafür besser fühlen: Sechs sehbehinderte Frauen wurden bundesweit erstmals zu medizinischen Brusttasterinnen ausgebildet. «Es ist eine Chance, aus meiner Behinderung eine Begabung zu machen», sagte Jeanette Bittner am Sonntag in Düren. Wie ihre Kolleginnen hat sie bereits einen Arbeitsvertrag in der Tasche. Die blinden Tasterinnen sind gefragt. Mit ihrem überdurchschnittlich ausgeprägte Tastsinn lässt sich Brustkrebs schon in einem frühen Stadium erkennen. Die neunmonatige Ausbildung zur Medizinische Tastuntersucherin bietet das Berufsförderungswerk Düren an.
Angesichts der jüngsten Fälle von Kindstötungen in Sachsen hat Sozialministerin Helma Orosz (CDU) auf vielfältige Unterstützungsangebote für werdende Mütter verwiesen. Ärzte, Schwangerschaftsberatungsstellen und Jugendämter könnten Hilfe vermitteln. Vor zweieinhalb Wochen war in einer Müllsortieranlage in Wiesenbad eine Babyleiche entdeckt worden. Am vergangenen Wochenende wurde in einem Straßengraben bei Frauenhain ein totes Neugeborenes gefunden.
03.03.2008 (MedCon/ek) - Zusammen mit der Weltgesundheitsbehörde haben zehn UN-Unterorganisationen der Gentitalverstümmelung, der - Schätzungen nach - drei Millionen Mädchen im Jahr vor allem in Afrika unterzogen werden, den Kampf angesagt. Bis 2015 will man diese, in manchen Kulturen bestehende Tradition drastisch zurückgedrängt haben. Genitalverstümmelung sei ein massiver Angriff auf die Gesundheit der Frauen und ihres möglichen Nachwuchs, hieß es; die Haltungsveränderungen gegenüber dieser Praxis müssten aber aus den Gesellschaften selbst kommen.
17.1.2008 (dpa/MedCon) - Das Projekt Familienhebammen beginnt sich in Mecklenburg-Vorpommern als Frühwarnsystem zu etablieren. Dies sei eine hervorragende Möglichkeit, werdende Eltern bereits in der Schwangerschaft zur Seite zu stehen, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Margret Seemann. Dem Modell nach, für das LandesSozial- und Bauministerium landesweit jeweils 200 000 Euro bereitstellen, besuchen speziell ausgebildete Sozialarbeiter werdende Mütter, um Vernachlässigungen von Kindern zu vermeiden bzw. diese frühzeitig zu erkennen. Auch die DGPM hatte solch ein Frühwarnsystem auf ihrem Berliner Kongress angeregt.