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Geschlossen ans Ziel

23.09.2003 (2) – MÜNCHEN (MedCon) – Zweck der Ärzteunion Bayern soll die Bündelung ärztlichen Sachverstands gegenüber Politik und Öffentlichkeit sowie die Abkehr von Partikularinteressen sein. Mit dem Willen zur innovativen Informationspolitik der Öffentlichkeit und der Vereinigung aller ärztlichen Interessen hat sich die Ärzteunion Bayern gegründet, ein Zusammenschluss verschiedener ärztlicher Verbände und Organisationen. ... weiterlesen

Was wird die Arzneimittelkommission raten?

22.09.2003 (2) – BERLIN (MedCon) – Die am kommenden Dienstag anstehende Entscheidung der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft zur Hormonersatztherapie (HRT) für Frauen in den Wechseljahren wird aller Voraussicht nach in Richtung einer deutlichen Zurückhaltung beim Verschreiben fallen. ... weiterlesen

Erfundene Krankheiten

19.09.2003 (2) – HANNOVER (MedCon) – „Die Wechseljahre der Frau sind eine Krankheit.“ Diese Aussage, unlängst veröffentlicht vom Landesverband des BVF Niedersachsen, ist in den vergangenen Wochen erneut kritisiert worden. ... weiterlesen

Krankenkassen langen kräftig zu

17.09.2003 (2) – KÖLN (MedCon) – Während die Vertreter der deutschen Krankenkassen sich in Talkshows und Zeitungsinterviews gerne als die wahren Hüter der Patienteninteressen gerieren, greifen sie selber immer ungenierter in die von ihnen verwalteten Gemeinschaftskassen. ... weiterlesen

BKK schießt Eigentor

12.09.2003 (2) – HAMBURG (MedCon) – Die Kontroverse um Billigkassen sorgt weiterhin für Wirbel. Das Vorgehen der BKK Hamburg scheint sich aber als „Eigentor“ zu erweisen.Ärzteverbände, Politiker und Ärztekammer distanzierten sich zwar ausdrücklich davon, dass die KV Hamburg sowie einige Ärzte Patienten diskriminierten, die Mitglied einer Billig-Krankenkasse sind - in der Gynäkologie wird jedoch gleichzeitig Kritik an diesen Kassen laut. ... weiterlesen

Planungen laufen

11.09.2003 (2) – MAGDEBURG (MedCon) – Sachsen-Anhalt bereitet sich auf die Einführung eines DMP Mamma-Karzinom vor. Momentan steht die Bündelung der derzeit laufenden Aktivitäten im Vordergrund. Die Krankenkassen und die Krankenhausgesellschaft des Landes unterzeichneten dazu einen entsprechenden Rahmenvertrag. ... weiterlesen

Aus zwölf mach’ eins

26.08.2003 (2) – STUTTGART (MedCon) – Alle Medi-Verbünde haben sich Ende Juli zu einem bundesweiten Dachverband zusammengeschlossen. Mit von der Partie sind die Nordbadische Ärzteinitiative, die MedUnion Rheinland-Pfalz und der Landesverband der Praxisnetze Westfalen-Lippe. ... weiterlesen
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Kurzmeldungen
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    Mehr als 300 kenianische Mädchen fliehen vor Zwangsbeschneidung

    NAIROBI (dpa) - Mehr als 300 Mädchen sind in Kenia in Kirchen oder Krankenhäuser geflohen, um Schutz vor der drohenden Zwangsbeschneidung zu suchen. Wie die Zeitung «The Standard» am Donnerstag berichtete, sorgten Mitarbeiter der örtlichen Verwaltung für die Mädchen im Alter von 10 bis 15 Jahren. Im Dezember ist in den Siedlungsgebieten der Massai traditionell die Zeit, in der junge Mädchen als Zeichen des Übergangs zum Erwachsenenleben beschnitten werden. In den vergangenen Jahren haben Frauen- und Kinderrechtler auch in Kenia verstärkt auf die gesundheitlichen und psychischen Folgen für die Mädchen hingewiesen, deren Genitalien beim traditionellen Initiationsritus verstümmelt werden.

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    Familienministerin will System der Familienhebammen ausbauen

    MAGDEBURG (dpa) - Nach guten Erfahrungen mit Familienhebammen will Sachsen-Anhalts Sozialministerin Gerlinde Kuppe (SPD) das im Jahr 2006 gestartete Projekt ausweiten. «Die Arbeit der bisher 32 Familienhebammen verläuft sehr gut. Wir sind auf dem richtigen Weg, in Sachsen-Anhalt ein flächendeckendes Netz zum Schutz und Wohl kleiner Kinder aufzubauen», sagte Kuppe anläßlich des 5. Landespräventionstags in Magdeburg. Sie rief deshalb die Hebammen im Land auf, sich als Familienhebamme zu qualifizieren. Bisher wurden mehr als 600 Familien von Hebammen betreut. Die Frauen kommen in Familien, die etwa Suchtprobleme haben oder in Armut leben, um bei der Erziehung von Kindern zu helfen.

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    Blinde Brusttasterinnen zur Krebsvorsorge ausgebildet

    DÜREN (dpa) - Sie können nicht sehen, aber dafür besser fühlen: Sechs sehbehinderte Frauen wurden bundesweit erstmals zu medizinischen Brusttasterinnen ausgebildet. «Es ist eine Chance, aus meiner Behinderung eine Begabung zu machen», sagte Jeanette Bittner am Sonntag in Düren. Wie ihre Kolleginnen hat sie bereits einen Arbeitsvertrag in der Tasche. Die blinden Tasterinnen sind gefragt. Mit ihrem überdurchschnittlich ausgeprägte Tastsinn lässt sich Brustkrebs schon in einem frühen Stadium erkennen. Die neunmonatige Ausbildung zur Medizinische Tastuntersucherin bietet das Berufsförderungswerk Düren an.

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    Sozialministerin appelliert an Schwangere in Not: Hilfe annehmen

    Angesichts der jüngsten Fälle von Kindstötungen in Sachsen hat Sozialministerin Helma Orosz (CDU) auf vielfältige Unterstützungsangebote für werdende Mütter verwiesen. Ärzte, Schwangerschaftsberatungsstellen und Jugendämter könnten Hilfe vermitteln. Vor zweieinhalb Wochen war in einer Müllsortieranlage in Wiesenbad eine Babyleiche entdeckt worden. Am vergangenen Wochenende wurde in einem Straßengraben bei Frauenhain ein totes Neugeborenes gefunden.

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    UN-Institutionen machen gegen Genitalverstümmelung mobil

    03.03.2008 (MedCon/ek) - Zusammen mit der Weltgesundheitsbehörde haben zehn UN-Unterorganisationen der Gentitalverstümmelung, der - Schätzungen nach - drei Millionen Mädchen im Jahr vor allem in Afrika unterzogen werden, den Kampf angesagt. Bis 2015 will man diese, in manchen Kulturen bestehende Tradition drastisch zurückgedrängt haben. Genitalverstümmelung sei ein massiver Angriff auf die Gesundheit der Frauen und ihres möglichen Nachwuchs, hieß es; die Haltungsveränderungen gegenüber dieser Praxis müssten aber aus den Gesellschaften selbst kommen.

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    Familienhebammen etablieren sich als Frühwarnsystemsteil

    17.1.2008 (dpa/MedCon) - Das Projekt Familienhebammen  beginnt sich in Mecklenburg-Vorpommern als Frühwarnsystem zu etablieren. Dies sei eine hervorragende Möglichkeit, werdende Eltern bereits in der Schwangerschaft zur Seite zu stehen, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Margret Seemann. Dem Modell nach, für das LandesSozial- und Bauministerium landesweit jeweils 200 000 Euro bereitstellen, besuchen speziell ausgebildete Sozialarbeiter werdende Mütter, um Vernachlässigungen von Kindern zu vermeiden bzw. diese frühzeitig zu erkennen. Auch die DGPM hatte solch ein Frühwarnsystem auf ihrem Berliner Kongress angeregt.