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Arzneimittelkosten auf Rekordhoch gestiegen

30.09.2003 (2) – BERLIN (MedCon) – In Deutschland werden nach wie vor zu viele neue Medikamente verschrieben, die nicht wirksamer, aber teurer als herkömmliche Mittel sind. Das geht aus dem heute in Berlin von den Autoren Prof. Dr. ... weiterlesen

Pille weiter am beliebtesten

29.09.2003 (2) – KÖLN (MedCon) – Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat die Ergebnisse der Repräsentativerhebung 2003 zum Verhütungsverhalten Erwachsener bekannt gegeben. Geändert hat sich wenig.Die Ergebnisse der Repräsentativerhebung zum Verhütungsverhalten Erwachsener zeigen, dass weiterhin Pille und Kondom die beliebtesten und meistgenutzten Verhütungsmittel bei 20- bis 44jährigen Erwachsenen sind. ... weiterlesen

Gesundheitsreform verabschiedet

26.09.2003 (2) – BERLIN (MedCon) – Die rot-grüne Koalition hat für die umstrittene Gesundheitsreform die eigene Mehrheit im Bundestag erreicht und damit eine Krise abgewendet. ... weiterlesen

Bedrohlicher Ärztemangel

25.09.2003 (2) – BERLIN (MedCon) – Eine neue Studie von KBV und BÄK beweist: Der Ärztemangel stellt sich noch dramatischer dar als bisher gedacht.Die Situation ist schwieriger als wir vor zwei Jahren angenommen haben: Der drohende Ärztemangel ist in einigen Bereichen nicht nur früher eingetreten als erwartet, er hat auch an Dynamik gewonnen. ... weiterlesen

Richter-Reichhelm kündigt längere Wartezeiten an

24.09.2003 (2) – BERLIN (MedCon) – Längere Wartezeiten für nicht akut Kranke hat Berlins KV-Chef Dr. Manfred Richter-Reichhelm angekündigt. Fehlendes Geld in der Krankenversorgung werde in den Praxen zu vermehrten Wartezeiten führen, aufschiebbare Behandlungen würden verstärkt ins nächste Quartal verlagert. ... weiterlesen

Müller-Oerlinghausen: "Nationales und internationales Unglück"

24.09.2003 (2) – BERLIN (MedCon) – Die Aussagen ließen an Klarheit nur wenig zu wünschen übrig: Erwiesen, so teilte die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft jetzt mit, sei die Wirksamkeit der Hormonersatztherapie nur bei starken Wechseljahrsbeschwerden. ... weiterlesen

KBV setzt Arbeitsgruppe zur Praxisgebühr ein

23.09.2003 (2) – BERLIN (MedCon) – Ohne Ergebnis befasste sich der KBV-Vorstand mit dem derzeit wohl drängendsten Problem der Niedergelassenen: der Praxisgebühr. Einziger Konsens der Runde: Eine Arbeitsgruppe aus KBV- und KV-Vertretern soll das Problem vom Tisch bekommen. ... weiterlesen
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Kurzmeldungen
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    Mehr als 300 kenianische Mädchen fliehen vor Zwangsbeschneidung

    NAIROBI (dpa) - Mehr als 300 Mädchen sind in Kenia in Kirchen oder Krankenhäuser geflohen, um Schutz vor der drohenden Zwangsbeschneidung zu suchen. Wie die Zeitung «The Standard» am Donnerstag berichtete, sorgten Mitarbeiter der örtlichen Verwaltung für die Mädchen im Alter von 10 bis 15 Jahren. Im Dezember ist in den Siedlungsgebieten der Massai traditionell die Zeit, in der junge Mädchen als Zeichen des Übergangs zum Erwachsenenleben beschnitten werden. In den vergangenen Jahren haben Frauen- und Kinderrechtler auch in Kenia verstärkt auf die gesundheitlichen und psychischen Folgen für die Mädchen hingewiesen, deren Genitalien beim traditionellen Initiationsritus verstümmelt werden.

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    Familienministerin will System der Familienhebammen ausbauen

    MAGDEBURG (dpa) - Nach guten Erfahrungen mit Familienhebammen will Sachsen-Anhalts Sozialministerin Gerlinde Kuppe (SPD) das im Jahr 2006 gestartete Projekt ausweiten. «Die Arbeit der bisher 32 Familienhebammen verläuft sehr gut. Wir sind auf dem richtigen Weg, in Sachsen-Anhalt ein flächendeckendes Netz zum Schutz und Wohl kleiner Kinder aufzubauen», sagte Kuppe anläßlich des 5. Landespräventionstags in Magdeburg. Sie rief deshalb die Hebammen im Land auf, sich als Familienhebamme zu qualifizieren. Bisher wurden mehr als 600 Familien von Hebammen betreut. Die Frauen kommen in Familien, die etwa Suchtprobleme haben oder in Armut leben, um bei der Erziehung von Kindern zu helfen.

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    Blinde Brusttasterinnen zur Krebsvorsorge ausgebildet

    DÜREN (dpa) - Sie können nicht sehen, aber dafür besser fühlen: Sechs sehbehinderte Frauen wurden bundesweit erstmals zu medizinischen Brusttasterinnen ausgebildet. «Es ist eine Chance, aus meiner Behinderung eine Begabung zu machen», sagte Jeanette Bittner am Sonntag in Düren. Wie ihre Kolleginnen hat sie bereits einen Arbeitsvertrag in der Tasche. Die blinden Tasterinnen sind gefragt. Mit ihrem überdurchschnittlich ausgeprägte Tastsinn lässt sich Brustkrebs schon in einem frühen Stadium erkennen. Die neunmonatige Ausbildung zur Medizinische Tastuntersucherin bietet das Berufsförderungswerk Düren an.

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    Sozialministerin appelliert an Schwangere in Not: Hilfe annehmen

    Angesichts der jüngsten Fälle von Kindstötungen in Sachsen hat Sozialministerin Helma Orosz (CDU) auf vielfältige Unterstützungsangebote für werdende Mütter verwiesen. Ärzte, Schwangerschaftsberatungsstellen und Jugendämter könnten Hilfe vermitteln. Vor zweieinhalb Wochen war in einer Müllsortieranlage in Wiesenbad eine Babyleiche entdeckt worden. Am vergangenen Wochenende wurde in einem Straßengraben bei Frauenhain ein totes Neugeborenes gefunden.

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    UN-Institutionen machen gegen Genitalverstümmelung mobil

    03.03.2008 (MedCon/ek) - Zusammen mit der Weltgesundheitsbehörde haben zehn UN-Unterorganisationen der Gentitalverstümmelung, der - Schätzungen nach - drei Millionen Mädchen im Jahr vor allem in Afrika unterzogen werden, den Kampf angesagt. Bis 2015 will man diese, in manchen Kulturen bestehende Tradition drastisch zurückgedrängt haben. Genitalverstümmelung sei ein massiver Angriff auf die Gesundheit der Frauen und ihres möglichen Nachwuchs, hieß es; die Haltungsveränderungen gegenüber dieser Praxis müssten aber aus den Gesellschaften selbst kommen.

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    Familienhebammen etablieren sich als Frühwarnsystemsteil

    17.1.2008 (dpa/MedCon) - Das Projekt Familienhebammen  beginnt sich in Mecklenburg-Vorpommern als Frühwarnsystem zu etablieren. Dies sei eine hervorragende Möglichkeit, werdende Eltern bereits in der Schwangerschaft zur Seite zu stehen, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Margret Seemann. Dem Modell nach, für das LandesSozial- und Bauministerium landesweit jeweils 200 000 Euro bereitstellen, besuchen speziell ausgebildete Sozialarbeiter werdende Mütter, um Vernachlässigungen von Kindern zu vermeiden bzw. diese frühzeitig zu erkennen. Auch die DGPM hatte solch ein Frühwarnsystem auf ihrem Berliner Kongress angeregt.