– ULM (dpa) - Unmittelbar vor Beginn des Deutschen Ärztetags hat Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe 4,5 Milliarden Euro mehr für die niedergelassenen Mediziner in Deutschland verlangt. Entsprechende Forderungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung seien "mehr als gerechtfertigt", sagte der Chef der Bundesärztekammer der Berliner Zeitung. ...
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– BERLIN (MedCon/sw) - Die CDU will schon seit Jahren eine Neuregelung der Spätabtreibungen durchsetzen. Jetzt drängt die Union erneut auf ein Gesetz. Die MedCon-Redaktion sprach mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten und Mitglied der Arbeitsgruppe Gesundheit, Willi Zylajew. ...
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– BERLIN (MedCon) — Der geplante Spitzenverband der Deutschen Fachärzteschaft kommt offenbar immer noch nicht recht in Fahrt. ...
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– MÜNSTER (MedCon/dpa) - Eine Übernahme der Kosten von Zuckertests bei Schwangeren durch die Krankenkassen hat der Münsteraner Gynäkologe Prof. Walter Klockenbusch gefordert.
– WIESBADEN (dpa/lhe) - Künstliche Befruchtungen sollten nach einer Forderung der hessischen Frauen-Union wieder komplett von den Krankenkassen bezahlt werden. ...
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– BERLIN (MedCon/sbs/ms) – Die Unionsfraktion im Deutschen Bundestag hat einen neuen Versuch unternommen, den Koalitionspartner SPD zu einer Neuregelung von Spätabtreibungen zu bewegen – offenbar vergebens.
– DRESDEN (MedCon) – In Sachsen haben drei Berufsverbände eine neue Onkologie-Vereinbarung auf die Beine gestellt. Die Gynäkologen haben mit den Urologen und den Hämato-Onkologen gemeinsame Sache gemacht, um ein verhandlungsfähiges Konzept auf die Beine zu stellen. ...
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MAGDEBURG (dpa) - Nach guten Erfahrungen mit Familienhebammen will Sachsen-Anhalts Sozialministerin Gerlinde Kuppe (SPD) das im Jahr 2006 gestartete Projekt ausweiten. «Die Arbeit der bisher 32 Familienhebammen verläuft sehr gut. Wir sind auf dem richtigen Weg, in Sachsen-Anhalt ein flächendeckendes Netz zum Schutz und Wohl kleiner Kinder aufzubauen», sagte Kuppe anläßlich des 5. Landespräventionstags in Magdeburg. Sie rief deshalb die Hebammen im Land auf, sich als Familienhebamme zu qualifizieren. Bisher wurden mehr als 600 Familien von Hebammen betreut. Die Frauen kommen in Familien, die etwa Suchtprobleme haben oder in Armut leben, um bei der Erziehung von Kindern zu helfen.
DÜREN (dpa) - Sie können nicht sehen, aber dafür besser fühlen: Sechs sehbehinderte Frauen wurden bundesweit erstmals zu medizinischen Brusttasterinnen ausgebildet. «Es ist eine Chance, aus meiner Behinderung eine Begabung zu machen», sagte Jeanette Bittner am Sonntag in Düren. Wie ihre Kolleginnen hat sie bereits einen Arbeitsvertrag in der Tasche. Die blinden Tasterinnen sind gefragt. Mit ihrem überdurchschnittlich ausgeprägte Tastsinn lässt sich Brustkrebs schon in einem frühen Stadium erkennen. Die neunmonatige Ausbildung zur Medizinische Tastuntersucherin bietet das Berufsförderungswerk Düren an.
Angesichts der jüngsten Fälle von Kindstötungen in Sachsen hat Sozialministerin Helma Orosz (CDU) auf vielfältige Unterstützungsangebote für werdende Mütter verwiesen. Ärzte, Schwangerschaftsberatungsstellen und Jugendämter könnten Hilfe vermitteln. Vor zweieinhalb Wochen war in einer Müllsortieranlage in Wiesenbad eine Babyleiche entdeckt worden. Am vergangenen Wochenende wurde in einem Straßengraben bei Frauenhain ein totes Neugeborenes gefunden.
03.03.2008 (MedCon/ek) - Zusammen mit der Weltgesundheitsbehörde haben zehn UN-Unterorganisationen der Gentitalverstümmelung, der - Schätzungen nach - drei Millionen Mädchen im Jahr vor allem in Afrika unterzogen werden, den Kampf angesagt. Bis 2015 will man diese, in manchen Kulturen bestehende Tradition drastisch zurückgedrängt haben. Genitalverstümmelung sei ein massiver Angriff auf die Gesundheit der Frauen und ihres möglichen Nachwuchs, hieß es; die Haltungsveränderungen gegenüber dieser Praxis müssten aber aus den Gesellschaften selbst kommen.
17.1.2008 (dpa/MedCon) - Das Projekt Familienhebammen beginnt sich in Mecklenburg-Vorpommern als Frühwarnsystem zu etablieren. Dies sei eine hervorragende Möglichkeit, werdende Eltern bereits in der Schwangerschaft zur Seite zu stehen, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Margret Seemann. Dem Modell nach, für das LandesSozial- und Bauministerium landesweit jeweils 200 000 Euro bereitstellen, besuchen speziell ausgebildete Sozialarbeiter werdende Mütter, um Vernachlässigungen von Kindern zu vermeiden bzw. diese frühzeitig zu erkennen. Auch die DGPM hatte solch ein Frühwarnsystem auf ihrem Berliner Kongress angeregt.