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Künstliche Befruchtungsmethode in Deutschland veraltet

08.09.2008 – HAMBURG (dpa) – Führende Reproduktionsmediziner und Bioethiker sind der Ansicht, dass die in Deutschland geltenden Regeln für eine künstliche Befruchtung nicht mehr dem Stand von Wissenschaft und Medizin entsprechen. ... weiterlesen

Schlichter schlägt in Honorarrunde für Ärzte 2,3 Milliarden Plus vor

25.08.2008 – BERLIN (dpa) – Vor der nächsten Verhandlungsrunde über die Honorare der Kassenärzte Mitte der Woche hat der Schlichter für 2009 ein Plus von insgesamt 2,3 Milliarden Euro vorgeschlagen. Der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem sagte dem Magazin Focus weiter: "Ich bin verhalten optimistisch, dass keine Seite will, dass wir scheitern und das Bundesgesundheitsministerium die Honorarsumme festlegt." ... weiterlesen

Die Ärzte fahren geschlossen nach Berlin

20.08.2008 – BERLIN (MedCon/sw) – Die Finanzsituation vieler Krankenhäuser spitze sich zu, heißt es aus den Reihen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund. Die Vereinigung gehört zum Aktionsbündnis zur Rettung der Krankenhäuser, das am 25. August in Berlin zur großen finalen Demonstration aufruft. ... weiterlesen

FDP fordert Untersuchung zu hoher Kaiserschnitt-Rate in NRW

18.08.2008 – DÜSSELDORF (dpa) – Die Rate der Kaiserschnittgeburten ist in Nordrhein-Westfalen nach Ansicht der FDP unerklärlich hoch. Laut Statistischem Bundesamt liege der Anteil an Kaiserschnittgeburten in NRW bei 36 Prozent, im Bundesdurchschnitt hingegen nur bei 29 Prozent. ... weiterlesen

Neue Arbeitszeitrichtlinie soll ohne Folgen für Deutschland bleiben

15.08.2008 – BERLIN (MedCon/sw) – Solange es einen sozialdemokratischen Arbeitsminister gebe, werde die Arbeitszeitrichtlinie in Deutschland nicht angetastet. Dies bekräftigte Bundesarbeitsminister Olaf Scholz gegenüber dem Marburger Bund. ... weiterlesen

Niedersachsen startet Info-Kampagne zu Schwangerschaft und Aids

15.08.2008 – HANNOVER (dpa/lni) – Niedersachsen startet als erstes Bundesland eine Informationskampagne zu Schwangerschaft und Aids. Die Kampagne richte sich an Frauen, Ärzte, Gesundheitsämter und Beratungsstellen, teilte die Niedersächsische Aids-Hilfe mit. ... weiterlesen

Ärzte-Honorar: Die Fronten sind verhärtet

11.08.2008 – BERLIN (MedCon/ms) – Nach dem Abbruch der Honorarverhandlungen für die Ärzte durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) beharren Kassen und Leistungserbringer auf ihren Forderungen und stellen die andere Seite als Spielverderber dar. ... weiterlesen
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Kurzmeldungen
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    Familienministerin will System der Familienhebammen ausbauen

    MAGDEBURG (dpa) - Nach guten Erfahrungen mit Familienhebammen will Sachsen-Anhalts Sozialministerin Gerlinde Kuppe (SPD) das im Jahr 2006 gestartete Projekt ausweiten. «Die Arbeit der bisher 32 Familienhebammen verläuft sehr gut. Wir sind auf dem richtigen Weg, in Sachsen-Anhalt ein flächendeckendes Netz zum Schutz und Wohl kleiner Kinder aufzubauen», sagte Kuppe anläßlich des 5. Landespräventionstags in Magdeburg. Sie rief deshalb die Hebammen im Land auf, sich als Familienhebamme zu qualifizieren. Bisher wurden mehr als 600 Familien von Hebammen betreut. Die Frauen kommen in Familien, die etwa Suchtprobleme haben oder in Armut leben, um bei der Erziehung von Kindern zu helfen.

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    Blinde Brusttasterinnen zur Krebsvorsorge ausgebildet

    DÜREN (dpa) - Sie können nicht sehen, aber dafür besser fühlen: Sechs sehbehinderte Frauen wurden bundesweit erstmals zu medizinischen Brusttasterinnen ausgebildet. «Es ist eine Chance, aus meiner Behinderung eine Begabung zu machen», sagte Jeanette Bittner am Sonntag in Düren. Wie ihre Kolleginnen hat sie bereits einen Arbeitsvertrag in der Tasche. Die blinden Tasterinnen sind gefragt. Mit ihrem überdurchschnittlich ausgeprägte Tastsinn lässt sich Brustkrebs schon in einem frühen Stadium erkennen. Die neunmonatige Ausbildung zur Medizinische Tastuntersucherin bietet das Berufsförderungswerk Düren an.

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    Sozialministerin appelliert an Schwangere in Not: Hilfe annehmen

    Angesichts der jüngsten Fälle von Kindstötungen in Sachsen hat Sozialministerin Helma Orosz (CDU) auf vielfältige Unterstützungsangebote für werdende Mütter verwiesen. Ärzte, Schwangerschaftsberatungsstellen und Jugendämter könnten Hilfe vermitteln. Vor zweieinhalb Wochen war in einer Müllsortieranlage in Wiesenbad eine Babyleiche entdeckt worden. Am vergangenen Wochenende wurde in einem Straßengraben bei Frauenhain ein totes Neugeborenes gefunden.

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    UN-Institutionen machen gegen Genitalverstümmelung mobil

    03.03.2008 (MedCon/ek) - Zusammen mit der Weltgesundheitsbehörde haben zehn UN-Unterorganisationen der Gentitalverstümmelung, der - Schätzungen nach - drei Millionen Mädchen im Jahr vor allem in Afrika unterzogen werden, den Kampf angesagt. Bis 2015 will man diese, in manchen Kulturen bestehende Tradition drastisch zurückgedrängt haben. Genitalverstümmelung sei ein massiver Angriff auf die Gesundheit der Frauen und ihres möglichen Nachwuchs, hieß es; die Haltungsveränderungen gegenüber dieser Praxis müssten aber aus den Gesellschaften selbst kommen.

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    Familienhebammen etablieren sich als Frühwarnsystemsteil

    17.1.2008 (dpa/MedCon) - Das Projekt Familienhebammen  beginnt sich in Mecklenburg-Vorpommern als Frühwarnsystem zu etablieren. Dies sei eine hervorragende Möglichkeit, werdende Eltern bereits in der Schwangerschaft zur Seite zu stehen, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Margret Seemann. Dem Modell nach, für das LandesSozial- und Bauministerium landesweit jeweils 200 000 Euro bereitstellen, besuchen speziell ausgebildete Sozialarbeiter werdende Mütter, um Vernachlässigungen von Kindern zu vermeiden bzw. diese frühzeitig zu erkennen. Auch die DGPM hatte solch ein Frühwarnsystem auf ihrem Berliner Kongress angeregt.