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Doch Privatrechnungen für Kassen-Patientinnen beim Gynäkologen?

07.01.2009 – KÖLN (MedCon/ur) – Trotz der Erklärung der bayerischen Fachärzte, Versicherte der AOK weiterhin auf Chipkarte zu behandeln, beharrt der bayerische Berufsverband der Frauenärzte auf der "Möglichkeit kurative Patientinnen gegen Privatrechnung zu behandeln, wenn die Leistungen nicht kostenbringend erfolgen können". ... weiterlesen

Bayerns Frauenärzte drohten, nur noch auf Privatrechnung zu behandeln

06.01.2009 – MÜNCHEN (dpa) – Bayerns Frauenärzte sollten Kassenpatienten nach einer Aufforderung ihres Berufsverbands nur noch gegen Privatrechnung behandeln. Durch neue Honorarregeln, die zu Jahresbeginn in Kraft getreten sind, könnten die Gynäkologen bei vielen Behandlungen nicht einmal die eigenen Kosten decken, sagte der Vorsitzende des Verbandes, Peter Hausser, am Montag in München. ... weiterlesen

Initiative begrüßt Sachsens Engagement für mehr Wunschkinder

23.12.2008 – KÖLN (MedCon) – Die Initiative Wunschkinder - Zukunft für Deutschland begrüßt den Vorstoß der sächsischen Landesregierung für mehr Wunschkinder und sieht Bundesregierung und weitere Länder jetzt in der Pflicht. Jährlich blieben aus Kostengründen 6.400 Wunschkinder in Deutschland ungeboren. ... weiterlesen

Kinderwunsch nicht als Kassenleistung

22.12.2008 – DARMSTADT (MedCon/ur) – Für eine künstlichen Befruchtung, die am Körper eines privat versicherten Ehegatten durchgeführt wird, muss die Krankenkasse des gesetzlich versicherten Partners grundsätzlich nicht aufkommen. Das hat das Hessische Landessozialgericht mit einem so eben veröffentlichten Urteil entschieden. ... weiterlesen

Frau erhält nach Geschlechtsumwandlung kein Schmerzensgeld vom Arzt

18.12.2008 – KARLSRUHE (dpa) – 25 Jahre nach einer Geschlechtsumwandlung ist eine Frau mit einer Schmerzensgeldforderung erneut vor Gericht gescheitert. Das Oberlandesgericht (OLG) in Karlsruhe wies die Klage der 59-Jährigen zurück. Die Frau hatte sich 1983 - seinerzeit noch als Mann - einer Geschlechtsumwandlung unterzogen. ... weiterlesen

Aktionswoche klärt vom 18. bis 24. Januar über Gebärmutterhalskrebs auf

15.12.2008 – MARBURG/TÜBINGEN (MedCon/ur) – Gebärmutterhalskrebs gehört zu den wenigen Tumorarten, die man schon vor einem gefährlichen Stadium feststellen, behandeln und heilen kann. Die dazu geeigneten Untersuchungen sind schmerzlos und einfach durchführbar. Vom 18. - 24. Januar 2009 macht deshalb die 3. Aktionswoche gegen Gebärmutterhalskrebs (Cervical Cancer Prevention Week, CCPW) europaweit auf die die Krebserkrankung aufmerksam. ... weiterlesen

Drängende ethische Fragen im Jahr 2009

12.12.2008 – BERLIN (MedCon/ur) – Der Deutsche Ethikrat hat während seiner Plenarsitzung beschlossen, folgende Themen 2009 zu bearbeiten: die Babyklappen und anonyme Kindsabgaben, Biobanken für die Forschung, Chimären- und Hybridbildung sowie Ressourcenverteilung im Gesundheitswesen. ... weiterlesen
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Kurzmeldungen
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    Mehr als 300 kenianische Mädchen fliehen vor Zwangsbeschneidung

    NAIROBI (dpa) - Mehr als 300 Mädchen sind in Kenia in Kirchen oder Krankenhäuser geflohen, um Schutz vor der drohenden Zwangsbeschneidung zu suchen. Wie die Zeitung «The Standard» am Donnerstag berichtete, sorgten Mitarbeiter der örtlichen Verwaltung für die Mädchen im Alter von 10 bis 15 Jahren. Im Dezember ist in den Siedlungsgebieten der Massai traditionell die Zeit, in der junge Mädchen als Zeichen des Übergangs zum Erwachsenenleben beschnitten werden. In den vergangenen Jahren haben Frauen- und Kinderrechtler auch in Kenia verstärkt auf die gesundheitlichen und psychischen Folgen für die Mädchen hingewiesen, deren Genitalien beim traditionellen Initiationsritus verstümmelt werden.

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    Familienministerin will System der Familienhebammen ausbauen

    MAGDEBURG (dpa) - Nach guten Erfahrungen mit Familienhebammen will Sachsen-Anhalts Sozialministerin Gerlinde Kuppe (SPD) das im Jahr 2006 gestartete Projekt ausweiten. «Die Arbeit der bisher 32 Familienhebammen verläuft sehr gut. Wir sind auf dem richtigen Weg, in Sachsen-Anhalt ein flächendeckendes Netz zum Schutz und Wohl kleiner Kinder aufzubauen», sagte Kuppe anläßlich des 5. Landespräventionstags in Magdeburg. Sie rief deshalb die Hebammen im Land auf, sich als Familienhebamme zu qualifizieren. Bisher wurden mehr als 600 Familien von Hebammen betreut. Die Frauen kommen in Familien, die etwa Suchtprobleme haben oder in Armut leben, um bei der Erziehung von Kindern zu helfen.

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    Blinde Brusttasterinnen zur Krebsvorsorge ausgebildet

    DÜREN (dpa) - Sie können nicht sehen, aber dafür besser fühlen: Sechs sehbehinderte Frauen wurden bundesweit erstmals zu medizinischen Brusttasterinnen ausgebildet. «Es ist eine Chance, aus meiner Behinderung eine Begabung zu machen», sagte Jeanette Bittner am Sonntag in Düren. Wie ihre Kolleginnen hat sie bereits einen Arbeitsvertrag in der Tasche. Die blinden Tasterinnen sind gefragt. Mit ihrem überdurchschnittlich ausgeprägte Tastsinn lässt sich Brustkrebs schon in einem frühen Stadium erkennen. Die neunmonatige Ausbildung zur Medizinische Tastuntersucherin bietet das Berufsförderungswerk Düren an.

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    Sozialministerin appelliert an Schwangere in Not: Hilfe annehmen

    Angesichts der jüngsten Fälle von Kindstötungen in Sachsen hat Sozialministerin Helma Orosz (CDU) auf vielfältige Unterstützungsangebote für werdende Mütter verwiesen. Ärzte, Schwangerschaftsberatungsstellen und Jugendämter könnten Hilfe vermitteln. Vor zweieinhalb Wochen war in einer Müllsortieranlage in Wiesenbad eine Babyleiche entdeckt worden. Am vergangenen Wochenende wurde in einem Straßengraben bei Frauenhain ein totes Neugeborenes gefunden.

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    UN-Institutionen machen gegen Genitalverstümmelung mobil

    03.03.2008 (MedCon/ek) - Zusammen mit der Weltgesundheitsbehörde haben zehn UN-Unterorganisationen der Gentitalverstümmelung, der - Schätzungen nach - drei Millionen Mädchen im Jahr vor allem in Afrika unterzogen werden, den Kampf angesagt. Bis 2015 will man diese, in manchen Kulturen bestehende Tradition drastisch zurückgedrängt haben. Genitalverstümmelung sei ein massiver Angriff auf die Gesundheit der Frauen und ihres möglichen Nachwuchs, hieß es; die Haltungsveränderungen gegenüber dieser Praxis müssten aber aus den Gesellschaften selbst kommen.

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    Familienhebammen etablieren sich als Frühwarnsystemsteil

    17.1.2008 (dpa/MedCon) - Das Projekt Familienhebammen  beginnt sich in Mecklenburg-Vorpommern als Frühwarnsystem zu etablieren. Dies sei eine hervorragende Möglichkeit, werdende Eltern bereits in der Schwangerschaft zur Seite zu stehen, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Margret Seemann. Dem Modell nach, für das LandesSozial- und Bauministerium landesweit jeweils 200 000 Euro bereitstellen, besuchen speziell ausgebildete Sozialarbeiter werdende Mütter, um Vernachlässigungen von Kindern zu vermeiden bzw. diese frühzeitig zu erkennen. Auch die DGPM hatte solch ein Frühwarnsystem auf ihrem Berliner Kongress angeregt.