(BIERMANN) – Die Ärzte in Baden-Württemberg sehen sich als Verlierer der Honorarreform. «Vom bundesweit verteilten Honorarplus für die niedergelassenen Ärzte von über drei Milliarden Euro ist nichts in Baden-Württemberg angekommen», sagte der Landeschef der Kassenärztlichen Vereinigung, Achim Hoffmann-Goldmayer.
Der Honorarumsatz pro Arzt im Südwesten sei vielmehr um
3,6 Prozent gesunken. Dagegen hätten Mediziner in anderen Ländern einen Zuwachs von bis zu 23 Prozent verbucht. In der Kassenärztlichen Vereinigung sind 16 500 niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten organisiert.
dpa
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