– BERLIN (dpa) – Vor der nächsten Verhandlungsrunde über die Honorare der Kassenärzte Mitte der Woche hat der Schlichter für 2009 ein Plus von insgesamt 2,3 Milliarden Euro vorgeschlagen. Der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem sagte dem Magazin Focus weiter: "Ich bin verhalten optimistisch, dass keine Seite will, dass wir scheitern und das Bundesgesundheitsministerium die Honorarsumme festlegt." ...
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– BERLIN (MedCon/sw) – Die Finanzsituation vieler Krankenhäuser spitze sich zu, heißt es aus den Reihen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund. Die Vereinigung gehört zum Aktionsbündnis zur Rettung der Krankenhäuser, das am 25. August in Berlin zur großen finalen Demonstration aufruft.
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– DÜSSELDORF (dpa) – Die Rate der Kaiserschnittgeburten ist in Nordrhein-Westfalen nach Ansicht der FDP unerklärlich hoch. Laut Statistischem Bundesamt liege der Anteil an Kaiserschnittgeburten in NRW bei 36 Prozent, im Bundesdurchschnitt hingegen nur bei 29 Prozent. ...
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– BERLIN (MedCon/sw) – Solange es einen sozialdemokratischen Arbeitsminister gebe, werde die Arbeitszeitrichtlinie in Deutschland nicht angetastet. Dies bekräftigte Bundesarbeitsminister Olaf Scholz gegenüber dem Marburger Bund.
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– HANNOVER (dpa/lni) – Niedersachsen startet als erstes Bundesland eine Informationskampagne zu Schwangerschaft und Aids. Die Kampagne richte sich an Frauen, Ärzte, Gesundheitsämter und Beratungsstellen, teilte die Niedersächsische Aids-Hilfe mit. ...
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– BERLIN (MedCon/ms) – Nach dem Abbruch der Honorarverhandlungen für die Ärzte durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) beharren Kassen und Leistungserbringer auf ihren Forderungen und stellen die andere Seite als Spielverderber dar.
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– BERLIN (MedCon/ms) – Weil das Angebot der Krankenkassen für sie "völlig inakzeptabel" war, hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) die Honorarverhandlungen im Erweiterten Bewertungsausschuss abgebrochen und droht nun mit Streiks. ...
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57. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe mehr
22.07.2008 (Reuters) - Gängige Verhütungsmethoden wie Spirale und Pille sollen nach Plänen der US-amerikanischen Regierung als Abtreibungen definiert werden. Damit würden etwa Kliniken, die Verhütungsmittel anbieten, keine staatlichen Gelder mehr bekommen. Ex-Präsidentschafts-Kandidatin Hillary Clinton bezeichnete die Pläne als "überflüssige Verunglimpfung" von Frauen und stellte sich an die Spitze des Widerstands. Auf ihrer Website www.hillpac.com sammelt sie Unterschriften gegen die "radikale, ideologische Agenda, die Uhren zurückstellen will".
Angesichts der jüngsten Fälle von Kindstötungen in Sachsen hat Sozialministerin Helma Orosz (CDU) auf vielfältige Unterstützungsangebote für werdende Mütter verwiesen. Ärzte, Schwangerschaftsberatungsstellen und Jugendämter könnten Hilfe vermitteln. Vor zweieinhalb Wochen war in einer Müllsortieranlage in Wiesenbad eine Babyleiche entdeckt worden. Am vergangenen Wochenende wurde in einem Straßengraben bei Frauenhain ein totes Neugeborenes gefunden.
03.03.2008 (MedCon/ek) - Zusammen mit der Weltgesundheitsbehörde haben zehn UN-Unterorganisationen der Gentitalverstümmelung, der - Schätzungen nach - drei Millionen Mädchen im Jahr vor allem in Afrika unterzogen werden, den Kampf angesagt. Bis 2015 will man diese, in manchen Kulturen bestehende Tradition drastisch zurückgedrängt haben. Genitalverstümmelung sei ein massiver Angriff auf die Gesundheit der Frauen und ihres möglichen Nachwuchs, hieß es; die Haltungsveränderungen gegenüber dieser Praxis müssten aber aus den Gesellschaften selbst kommen.
17.1.2008 (dpa/MedCon) - Das Projekt Familienhebammen beginnt sich in Mecklenburg-Vorpommern als Frühwarnsystem zu etablieren. Dies sei eine hervorragende Möglichkeit, werdende Eltern bereits in der Schwangerschaft zur Seite zu stehen, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Margret Seemann. Dem Modell nach, für das LandesSozial- und Bauministerium landesweit jeweils 200 000 Euro bereitstellen, besuchen speziell ausgebildete Sozialarbeiter werdende Mütter, um Vernachlässigungen von Kindern zu vermeiden bzw. diese frühzeitig zu erkennen. Auch die DGPM hatte solch ein Frühwarnsystem auf ihrem Berliner Kongress angeregt.